Zur Aalregatta waren insgesamt 208 Boote gemeldet und wir waren mit 6 IF-Booten dabei.
Aber nun von Anfang an:
Die Meldungen für die Boote
Sláinte Wolfgang & Michael
Muffe Hans & Karel
Funkelhörn Johannes & Frieda
Linda Monteverdi Gerd & Bart
Frieda Barbara & Johannes
Mary Johannes & Bo
gingen zunächst nur zögerlich ein. Zwei Boote mehr und wir hätten eine extra Startgruppe erhalten.
Am Freitag hatten wir uns um 18 Uhr vor dem Kieler Yacht-Club zum Einchecken verabredet. Dank guter Vorbereitung eine Sache von 15 Minuten. Danach Abendessen im Clubhaus der „Segler-Vereinigung Kiel“ mit anschließendem Schlummertrunk (ein Fässchen Bier gestiftet von unserem Kieler Johannes) im Hafen „Kiel-Wiek“ mit Blick auf die Förde.
Sonnabend war frühes Aufstehen angesagt unsere Startgruppe war die Erste, pünktlich um 09:05 Uhr dann das erlösende Signal zum Start, 24 Boote gingen über die Linie.
Der Wind, sehr moderat, trieb uns aus der Förde. Spi-Segeln war angesagt, nur auf der Muffe nicht. Die Schoten und Leinen waren zweimal kontrolliert, der Spi war angeschlagen und sollte aus dem Niedergang gesetzt werden – doch wo war das Ende des Falls? Mich lauste der Affe, das Fall war ausgerauscht und lag am Mastfuß an Deck. Also ruhig bleiben und zusehen, dass wir ohne Spi vorankommen.
Bei leichtem Wind ging es dann in die Außenförde. Auf der „Muffe“ hatten wir das Gefühl, dass wir dem Wind immer hinterher segelten. Die Sonne brannte vom Himmel. Erst mit Erreichen der Eckernförder Bucht hatte der Wind zugelegt und mit langen Kreuzschlägen ging es bis ins Ziel vor dem Vereinshafen des „Segelclubs Eckernförde“ (SCE).
Nach knapp 10 Stunden Segeln dann das ersehnte Signal des Zieldurchgangs. Und dann kam auch schon das Schlauchboot zur Übergabe des geräucherten Aals längsseits.
Endlich konnten wir, auch das gehört zur Aalregatta, im äußersten Ende des Hafens außen an einem abenteuerlichen „IF-Boot-Päckchen“ festmachen. Zu uns gesellt hatte sich noch die „Blaubär“ ein Nordisches Folkeboot.
Nach der üblichen Bratwurst und dem gratis Bier an Land ging es zurück an Bord.
Und wieder hatte Johannes aus den Tiefen der „Funkelhörn“ ein Fässchen Bier hervorgezaubert. Die Crews verteilten sich auf den beiden außen liegenden Booten des Päckchens und so ging dann irgendwann ein wunderschöner Sommerabend zu Ende.
Am Sonntag, den zweiten Regattatag (Eckernförde – Kiel), weckte uns, wie sollte es anders sein, die Sonne. Nach dem Frühstück waren noch alle hochmotiviert, aber leider war nur ein Hauch von Wind zu spüren. Die Folge – eine Stunde Startverschiebung auf 11 Uhr. Einer nach dem anderen meldeten sich bei der Regattaleitung ab.
Ich hatte mich schon beim Frühstück entschlossen nicht über Ziel zu gehen, sondern den Rückweg nach Norden anzutreten, Karel konnte zu Johannes auf die „Funkelhörn“ übersteigen und ich benötigte für die 33 nm nach Gelting-Mole meist unter Motor 9 Stunden.
Fazit:
Allen hat es Spaß gemacht.
Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei und dann hoffentlich mit einer eigenen Startruppe für die IF-Boote.
Und hier noch ein Link zu einem Video das Wolfgang für uns zusammengeschnitten hat.
Hans
Reviervertreter Ostsee
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