IF-Unterhavel-Treffen am 13. September 2026
Wetterberichte können irren. Manchmal ist das gut, manchmal nicht.
Zur ersten, zur guten Variante: Viele Wetterberichte hatten für unser Treffen leichten Dauerregen über den ganzen Tag vorhergesagt. Aber schon bei der Steuermannsbesprechung hatte sich der frühe Nieselregen verzogen und später kam sogar die Sonne heraus, so dass wir - wie in den vergangenen Jahren - blauen Himmel, weiße Wolken und den wunderbaren Blick auf die Segelboote auf Unterhavel und Wannsee genießen konnten: Impressionistische Max-Liebermann-Idylle vom Feinsten!
Wir waren wieder zu Gast im WaCK, der an diesem Tag seine Clubregatta abhielt, aber uns mit einem separaten Start für IF-Boote teilhaben ließ. Reinhard Vogel, der Wettfahrtleiter, hatte einen ansprechenden Kurs ausgegeben und so ging es am späten Vormittag los.
Wegen einiger Absagen waren leider nur 5 IF-Boote am Start. IF-Circe fuhr als einziges Boot einhand. Kurz vor dem Start verhakte sich hier die Vorschot am Mast und bis sie wieder klariert war, hatten sich die anderen IF-Boote längst über die Startlinie auf- und davongemacht. IF Circe fuhr in deutlichem Abstand hinterher.
Na, das fängt ja gut an, dachte sie sich.
Round the Island Autumn 05.09.2026 oder die Geschichte von Kiri, dem entspannten IF-Leichtmatrosen
Die DSV-„Handlungsempfehlungen für das Wettfahrtkomitee“ verlangen, keine Wettfahrten zu starten, „sofern die durchschnittliche Windgeschwindigkeit bei mehr als 25 kn liegt“.
Die Wetterprognosen von Windfinder, DWD und Freier Universität sagen am 05.09.2026 Böen bis zu 7 Bft voraus, Windy sogar Böen bis 8 Bft. Würde die heutige Wettfahrt „Round the Island Autumn“ also abgesagt? 29 Boote und 7 IF-Boote, die hier einen eigenen Start haben, sind gemeldet.
IF Circe segelt kurz nach 9:00 Uhr los, um zum Regattagebiet zu gelangen. Wir sind zu Dritt, das dritte Crewmitglied ist Kiri - ein kleiner weißer Hund mit großen, schwarzen Knopfaugen, der unter Deck in der Kajüte in seiner sicher positionierten Tragetasche sitzt und auf diese Weise regelmäßig IF-Boot segelt.
An Deck ist es kühl, kein Regen, der Wind liegt bei 4-5 Bft, aber wir befinden uns in der Abdeckung. Wie wird es sein, wenn wir die „Große Breite“ vor dem Deutsch-Britischen Yacht Club (DBYC) erreichen? In der Tat: Dort bläst der Wind ungehemmt, heftige Böen fegen über das Wasser, Wellen, weiße Schaumkronen und Schaumstreifen, soweit das Auge reicht.
Auch für Kiri wird es, so unsere Befürchtung, plötzlich ungemütlich.
IF-Boot Treffen im Revier „Boddengewässer und Rügen“
Insgesamt fünf IF-Boote hatten sich zum Treffen angemeldet und am Ende waren es Drei, die sich in Altefähr auf Rügen zum Regattafrühstück einfanden.
Markus mit seinem Krokodil, Renate mit ihrer Frieda und ich mit der Lille Vind hatten alle kurze Wege von Stralsund quer über den Strelasund ins ca. 2 Seemeilen entfernte Altefähr.
Martin Füssel mit seiner Jonathan hatte sich gleichfalls angemeldet, aber ein defekter Benzinanschluss an seinem Außenborder zwang ihn mit dem Fahrrad, statt mit dem Boot nach Altefähr zu fahren, weil bei dem böigen, starken Wind an ein Ablegen unter Segeln nicht zu denken war.
Und Uwe Knauth aus Barth studierte wieder und wieder den Wetterbericht und sah zwar Möglichkeiten für den Hinweg aber nur graue Wolken, Regengüsse und starken Gegenwind für die Rückfahrt, die eine ca. 20 Seemeilen lange Revierfahrt in einem wirklich engen Fahrwasser ist. Und so traf er schweren Herzens die Entscheidung in Barth zu bleiben und auf die Wettfahrt zu verzichten.
Beim Frühstück besprachen wir die Regattastrecke und schnell war klar, dass alle für die Langstrecke der Stralsunder Mittwochregatta motiviert waren. Genug Wind gab es auf jeden Fall und der Rückweg bestand aus einer interessanten Kreuz von der Ansteuerungstonne Hiddensee/Barhöft zur Regattatonne am Strandbad und von dort aus zum Ziel an der Nordmole.
Da Martin nicht segeln konnte, hatte er den Vorschlag als Wettfahrtleiter zu agieren und stand pünktlich um 11:00h auf der Nordmole um das 5-Minuten und dann das Startsignal zu geben.
Nach ca. 2-stündiger Wettfahrt hat er uns überrascht und auch noch die Zieldurchläufe mit einem Schallsignal dokumentiert und die Zeiten der drei Boote genommen. Auch die Zeichnung mit den Zeiten und dem Stempel der KV stammt von ihm. Ein echter Wettfahrtleiter eben…vielen Dank an Martin!
Alle drei Boote lagen nicht weit auseinander. Sieger wurde Markus Catenhusen mit seinem Krokodil, Zweite die Lille Vind und dritte die Frieda mit ihrer Eignerin Renate Habrich.
Schlei-IFler-Treffen 2026 – Wind, Wellen und Wiederholungstäter
22. August 2026 | WSF Fleckeby
Manche Traditionen werden einfach mit jedem Jahr besser. Am Samstag, den 22. August 2026, fand beim WSF in Fleckeby bereits zum fünften Mal unser Schlei-IFler-Treffen statt. IF-Boote sowie M26 und M261 kamen zusammen, um das zu tun, was sie am besten können: gemeinsam segeln, fachsimpeln und anschließend ausgiebig feiern.
Wie schon im vergangenen Jahr lief unser Treffen parallel zum Paasch-Pokal – eine Kombination, die sich inzwischen bewährt hat. Insgesamt sieben Boote aus unserer Runde gingen an den Start.
Wetter? Perfekt. Also zumindest für IF-Boote.
Das Wetter zeigte sich typisch norddeutsch vielseitig: kräftiger Wind, zwischendurch ein paar nasse Grüße von oben – aber genau die Bedingungen, bei denen unsere Boote sich so richtig wohlfühlen. Entsprechend war die Stimmung auf dem Wasser bestens. Es wurde gekämpft, gelacht und bis zur Ziellinie um jede Sekunde gerungen.
Vierzig Liter Regen und fast genau so viel Wind in Knoten
Die Stralsunder Segelwoche bot alles, was der Segelsport zu bieten hat (außer Flaute)
Insgesamt acht IF-Boote hatten für den IF-Boot Pokal der Stralsunder Segelwoche am 13. und 14.06.2026 gemeldet und fanden sich in der alten Hansestadt am Strelasund ein. Schon die Anreise war für viele ein Erlebnis und mit allerlei Herausforderungen gewürzt.
